Ein Freund, ein guter Freund...

Liebe Blogleserinnen, liebe Blogleser,

herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag. Heute möchten wir uns dem spannenden Thema Hundefreundschaften widmen und beleuchten, warum diese so wichtig sind für unsere Vierbeiner. Wie wir wissen, ist unsere geliebte Fellnase ein hochsoziales Tier und am glücklichsten in ihrem Rudel – ob mit dir alleine oder im menschlichen Familienkreis. Dennoch ist der soziale Kontakt zu Artgenossen wichtig, auch wenn unser Hund von uns Liebe, Anerkennung, Futter (und Leckerli) erhält. Die Beziehung zu Artgenossen hat ihren ganz eigenen Charakter, denn Hunde kommunizieren untereinander auf einer Ebene, die wir Menschen ihnen nicht geben können.

zwei Hunde spielen mit einem Spielzeug

Hund und Hund gesellt sich gern

Sicher, unsere Fellnase sieht uns stets als besten Freund oder beste Freundin an und tut wirklich alles, um uns zu gefallen. Forscher haben herausgefunden, dass besonders Arbeitshunde am liebsten mit ihren Herzensmenschen im Team tätig sind; ob Schafe hüten oder Schlitten ziehen - dabei gehen sie so richtig auf!

Untereinander jedoch kommunizieren Hunde auf andere Art, als sie von uns Herzensmenschen erfahren. Während wir unseren Hund gerne herzlich loben („Ja, bist du ein Feiner! Guter Junge/gutes Mädchen!“) und bestimmte Verhaltensweisen mit Leckerli belohnen, tun Hunde dies untereinander nicht. Hunde zeigen ihresgleichen ein anderes Verhalten, es gibt weder Belohnung noch Leckerli – dafür Maßnahmen aus dem Bereich der Körpersprache, wenn einem anderen Hund etwas nicht gefällt. So bekommt ein hyperaktiver und allzu forscher Welpe schon mal per Knuff gezeigt, wenn ein Alttier sich genervt fühlt.

Hunde lernen von Hunden

Eine wirklich tolle Sache ist zum Beispiel, wenn du mit deinem Jungtier eine Welpenschule oder einen Welpentreff besuchst, damit deine Fellnase im Umgang mit anderen Hunden wichtige Lektionen lernen kann. Es ist durchaus vergleichbar mit der Erziehung eines Kindes: Kinder brauchen andere Kinder, um die Welt um sich herum wirklich zu begreifen. Idealerweise darf dein Hund sich mit weiteren Hunden ausprobieren, denn auf diese Weise erfährt er unter anderem, wie er sich seinen Artgenossen gegenüber angemessen benimmt. So wie kleine Kinder durch Zuschauen und Mitmachen lernen und dabei Erfahrung fürs Leben sammeln, so lernt auch dein Vierbeiner eine Menge im Umgang mit seinesgleichen! Hierbei bilden sich oft schon die ersten Hundefreundschaften. Sicherlich, mit der Zeit kennt man auch seine Pappenheimer und weiß, mit welchen Artgenossen man auf einer Wellenlänge bellt (oder den Mond anjault) und welchem ungehobelten Rüpel man doch lieber aus dem Weg geht! Ja, und dann ist da noch der eine wahre Seelenhund, mit dem man gemeinsam herrliche Spielenachmittage verbringt! Und hat das „Familien-Rudel“ Platz für zwei Fellnasen, ist die Freundschaft fürs Leben geschmiedet.

Fast alle Hunde spielen gerne!

Auch für dein erwachsenes Tier sind Hundetreffen oder regelmäßige Spielgruppen ideal, denn neben dem Spiel lernt dein Hund etwa, wie man sich in eine Gruppe einfügt oder auch in der Rangfolge unterordnet. Dein Tier lernt durch die Körpersprache anderer Hunde – und bewegt sich bald auf sicherem Parkett, wenn es darum geht zu erkennen, was sein Artgenosse ihm gerade mitteilen möchte. Dies können wir Herzensmenschen absolut nicht leisten… Wichtig ist auch zu wissen, dass ein Hund, der nicht von Klein auf andere Hunde kennenlernt, eventuell später Angst vor seinen eigenen Artgenossen entwickeln kann, und sich gegebenenfalls mit anderen Fellnasen nicht verträgt; dem kannst du durch das Angebot von Hundefreundschaften vorbeugen.

Wo am besten Hunde treffen?

Du hast bestimmt bemerkt: Wenn du und dein Herzenshund regelmäßig eure Gassi-Runden dreht oder ausgiebige Spaziergänge im Park, Wald oder am Strand macht, trefft ihr dort in der Regel meist auf die gleichen „Gespanne“ Herzenshund und Herzensmensch. Es dauert nicht lang, und man kommt dabei ins Gespräch – während die Hunde gemeinsam spielen, sich ihres Lebens freuen und bald als beste Kumpel oder Kumpelinen gemeinsam abhängen und Zeit verbringen, chillen, rennen, toben oder sich genüsslich im Gras wälzen.

Auch Hundespielgruppen gibt es mancherorts, in denen Hund+Mensch als Team viel lernen und Spaß haben. Und wer zuvor noch keinen Hund hatte und künftig seinen Weg mit Canides familiaris teilen möchte, wird staunen, wie viele Tiere (und Hundebesitzer/innen) es plötzlich in der Nachbarschaft zu entdecken gibt, mit denen man sich anfreunden kann.

Der perfekte Nachmittag in einem Hundeleben!

Das Freizeitleben mit Hund gestaltet sich tatsächlich sehr unkompliziert. Ihr seid viel an der frischen Luft, denn deine Fellnase möchte weder in die Oper noch ins Kino oder in den Club, sondern einfach nur seinen Drang nach Bewegung ausleben, alle Zeit der Welt mit Dir (seinem Herzensmensch) verbringen und hin und wieder seine Hundefreunde treffen. Der ideale Nachmittag aus Hundesicht könnte in etwa so aussehen:

  • Rausgehen an die frische Luft, dabei Lieblingsspielzeug mitnehmen!
  • Natürlich vorher kontrollieren, ob Herzensmensch auch genug Leckerli in der Tasche hat!
  • Im Park von Weitem schon den Freund oder die Freundin erspähen und sich freuen.
  • Toben, spielen und Spaß haben, bis die Sonne schließlich untergeht!

Übrigens: Mit guten Freunden teilt man auch gerne sein Spielzeug – eine hinreißend schöne und farbenfrohe Auswahl an gesundem und geprüftem Hundespielzeug gibt es im Shop bei Happy Merlin.

Last but not least: Wie bei Menschen gibt es auch in der Hundewelt Individualisten, die am liebsten ihrer eigenen Wege gehen und an Freundschaften zu anderen Hunden wenig interessiert sind. Zählt deine Fellnase zur Kategorie Eigenbrötler, so brauchst du dir keine Sorgen zu machen: In diesem Fall bist du allein sein Ein und Alles.

Wir wünschen euch viel Spaß bei euren gemeinsamen herbstlichen Entdeckungstouren!

Bis zum nächsten Blog!

Herzlichst - euer Team von Happy Merlin

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