Gemeinsam die Welt entdecken

Eines ist sicher: Die meisten Hunde reisen ausgesprochen gern! Endlich einmal andere Luft schnuppern, sich den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen, neue Landschaften erkunden, neue Orte entdecken – und das Seite an Seite mit dem geliebten Menschen! Ja, denn schließlich macht das, was uns Menschen Freude bereitet, auch unseren Fellnasen großen Spaß. Überhaupt ist der Urlaub die Zeit, wo Herzenshund und Herzensmensch vielen gemeinsamen Aktivitäten nachgehen können; wandern, am Strand spazieren, flanieren – sehen und gesehen werden!

Damit die Urlaubsreise für Mensch und Hund ein schönes Erlebnis wird, ist gute Planung unerlässlich. Denn während du deinen Hund im Auto oder im Wohnmobil als Urlaubsgefährten einfach mitnehmen kannst, gibt es bei der Reise per Bahn oder im Flugzeug einiges zu beachten.

 

Mensch mit Hund am Strand

 

Die schönste Zeit des Jahres für Mensch und Hund!

Die meisten Menschen möchten ihren Hund lieber mit in die Ferien nehmen, anstatt ihren treuen Vierbeiner in dieser Zeit in eine Tierpension zu geben, denn als Familienmitglied soll der Hund natürlich am gemeinschaftlichen Leben teilhaben. Andere Hundebesitzer/innen hingegen sind möglicherweise der Ansicht, dass die Reise für den Hund eher in Stress ausartet, was für sehr sensible Tiere sicherlich auch so ist. Dennoch – wenn die Reise gut geplant wird und die Unterkunft für Mensch und Hund passt, steht einer gemeinsamen, wunderschönen Zeit wirklich nichts im Weg! Zudem gibt es heute unzählige Hotels, die sich auf Ferien mit Hund spezialisiert haben.

Unterwegs auf eigenen vier Rädern

Am einfachsten gestaltet sich die Reise im eigenen Fahrzeug, und ganz besonders dann, wenn der Hund als „alter Hase“ das Autofahren bereits gewöhnt ist. Kurze Strecken im PKW werden ihm nichts ausmachen, und geht die Reise etwas weiter weg, etwa im Wohnmobil, so kann die Strecke auch etappenweise gefahren werden, mit Pausen zwischendurch und vielleicht auch einer oder zwei Übernachtungen auf dem Weg.

Überhaupt sind Pausen während der Fahrt sehr wichtig, damit Hund wie Mensch sich ausreichend die Beine vertreten und frische Luft tanken können. Stark frequentierte Rastplätze eignen sich für Hunde nicht, dafür aber ruhige Feld- und Waldwege, um gefahrlos und unbekümmert ein Stück laufen zu können.

Boxenstopp für Trinkpausen

Was für uns der essenzielle Thermobecher mit Kaffee (oder Tee) ist, ist für unseren Hund der Wassernapf – und Wasser muss immer genügend mit an Bord sein. Vor der Reise sollte sich unsere Fellnase den Bauch lieber nicht zu sehr mit Futter vollschlagen; gib ihm lieber etwas weniger und nur leichte Kost, damit deinem Hund unterwegs nicht übel wird. Dafür darf es an dieser Stelle aber das eine oder andere Leckerli zwischendurch geben – als Belohnung für geduldiges Durchhalten für unseren super Beifahrer!

Schutz vor Sonneneinstrahlung

Tipp: Um deinen Hund vor Sonneneinstrahlung im Auto zu schützen, kannst du die Autofenster im hinteren Bereich mit Sonnenschutz für Kinder ausrüsten. Was für Kinder gut ist, ist sicherlich auch für deinen Hund prima. Temperaturen im Fahrzeug von mehr als 20 °C (noch dazu verbunden mit direkter Sonneneinstrahlung) sind sehr belastend, da dein Hund nicht über die Haut schwitzt und zudem noch sein Fellkleid trägt.

Per Bahn in die Ferien

Eine Reise mit der Bahn ist für Hund und Herzensmensch ein wahres Abenteuer. Der Vorteil: Du sitzt nicht die ganze Zeit konzentriert hinter dem Steuer, sondern kannst dich entspannt zurücklehnen und auch mal ein bisschen vor dich hin dösen. Doch einfach mit Hund in den Zug einsteigen, das war einmal! Je nach Größe des Tieres brauchst du auch für deine Fellnase ein Ticket. Ist dein Hund etwa so groß wie eine Hauskatze, kannst du ihn kostenlos in einer entsprechenden Transportbox als Handgepäck mitnehmen. Doch alles, was größer als ein klassischer Stubentiger ist, braucht ein eigenes Ticket, sonst fährt dein Hund nämlich schwarz. Aber auch mit eigenem Ticket und bei hygienisch sauberer Hundedecke im Gepäck hat dein Hund kein Anspruch auf einen Sitzplatz, sondern muss neben dir auf dem Fußboden Platz nehmen.

Tipp: Reserviere am besten schon vorab für dich einen Sitzplatz; wenn dein Hund nicht gut mit Lärm umgehen kann, kannst du einen Sitzplatz im Ruhebereich auswählen – denn dann habt ihr beide wirklich eure Ruhe und könnt euch ganz entspannt mit Zwischen-Nickerchen auf die schöne Zeit vorbereiten, die nun vor euch liegt.

Flughund? Dein Hund im Ferienflieger

Puh, das ist wirklich eine schwierige Angelegenheit, denn das ganze Procedere am Flughafen ist ja für uns Menschen schon Stress, aber für deinen Hund tatsächlich noch mehr! Und während des Fluges sitzt er womöglich nicht in der Kabine bei dir, sondern wird bei den meisten Fluggesellschaften in den Transportraum des Flugzeugs verfrachtet. Somit kann es passieren, dass Du nach der Landung ein völlig verängstigtes Tier in Empfang nimmst, das auf dem Rückflug nochmal das Gleiche durchmachen muss… Es gibt jedoch auch Airlines, die deinen Hund in der Kabine mitnehmen, jedoch vorsorglich darauf hinweisen, dass der Flug für sogenannte stumpfnasige Hunderassen (Mops, Bulldogge und Co.) lebensgefährlich sein kann.

Busreise mit Hund?

Leider derzeit nicht möglich – fast alle Anbieter von Fernbusreisen haben den Transport von Hunden (Tiere allgemein) ausgeschlossen. Ausnahme: Assistenzhunde.

Reisevorbereitungen

Wenn du mit deinem Hund ins Ausland verreisen möchtest, informierst du dich am besten vorher über die jeweiligen Einreisebestimmungen deines Urlaubslandes. Hast du als Ferienziel ein EU-Land ausgewählt, dann gehört der EU-Heimtierausweis ins Handgepäck. Statte am besten einige Wochen vorher eurem Tierarzt einen Besuch ab und lass dich beraten zu eventuellen Risiken im ausgesuchten Reiseland - und über die entsprechenden schützenden Prophylaxe-Maßnahmen.

Such dir für alle Fälle schon vorher Kontaktadressen von Tierärzten oder Tierkliniken an eurem Ferienort heraus, bzw. notiere zur Sicherheit auch einige Adressen entlang eurer Reiseroute – denn sicher ist sicher!

Packe je ein Erste-Hilfe-Kit für dich und für deinen Hund ein.

Was kann noch ins Reisegepäck? Tipp: Wir empfehlen in jedem Fall viele Leckerli (oh ja!) eine kuschelige Hundedecke, Spielzeug (Apportieren am Strand ist der Hammer!) und natürlich auch den gewohnten Futternapf.

Summa summarum

Verreisen mit Hund ist bei guter Planung kein Problem, erst recht nicht, wenn dein Vierbeiner auch im Urlaub seine bekannten Dinge um sich hast. So kannst du beispielsweise auch das Hundebett mitnehmen, denn ob Ferienwohnung, Wohnwagen oder Hotel – im eigenen Hundebett kann dein Hund sich wunderbar von euren entdeckungsreichen Urlaubstagen erholen und ausruhen. Denn die viele kostbare Zeit, die du als sein geliebter Herzensmensch auf einmal für ihn hast, muss natürlich ausgiebig genutzt werden!

Wohin ihr auch gemeinsam reist, wir wünschen dir und deinem Hund wunderbare, erholsame und abenteuerliche Ferien!

Wenn du möchtest, berichte unten im Kommentarbereich gerne von euren gemeinsamen Urlaubserlebnissen, wir freuen uns!

🤍 Lea und Zora von Happy Merlin

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