Ein bisschen kurioses Wissen über Hunde

Lieber Blogleserinnen,
seit Jahrtausenden schon begleitet uns der Hund als treuer Gefährte, Helfer und Freund, dementsprechend viel wissen wir auch über unsere Herzenstiere. Mit dem heutigen Blogbeitrag wollen wir uns ein bisschen mit diversen Fakten über unsere Vierbeiner beschäftigen, die im Grunde genommen nicht unbedingt wichtig, aber dennoch spannend und interessant sind. Auch wenn man mit diesem sogenannten „unnützen Wissen“ eigentlich (außer anzugeben) nicht wirklich viel anfangen kann, so macht es doch vielen Herzensmenschen Spaß, Kuriositäten über ihre Hunde zu erfahren und sorgt im trockenen Alltag für eine schöne Abwechslung sowie das eine oder andere Aha!-Erlebnis. Viele Bücher mit nutzlosem, allgemeinen Wissen wurden geschrieben und schmunzelnd durchschmökert – wusstest du zum Beispiel, dass drei Hunde das Sinken der Titanic überlebten oder das erwachsene Hunde fast doppelt so viele Zähne wie Welpen haben? 😅 Jetzt weißt du es!

Wusstest du … ?

Fellnasen-Nase: Die sensible Hundenase kann etwa eine Million unterschiedlicher Gerüche wahrnehmen und unterscheiden, wir Menschen hingegen lediglich 10.000. Das liegt an den gut 300 Millionen Riechzellen, die ein Hund besitzt (versus mickrige 5 Millionen Riechzellen bei uns). Hunde sind sogar in der Lage, bestimmte Krankheiten zu erschnüffeln (etwa Krebs) und können u.a. eine lebensgefährliche Unterzuckerung bei Menschen erkennen. Die Nase eines Hundes ist übrigens so einzigartig wie ein menschlicher Fingerabdruck!

Jodelnde Hunde: Basenjis sind eine Rasse von Hunden, die nicht bellen können. Stattdessen machen sie ein Jodelgeräusch, das als "yodel" bezeichnet wird. Basenjis sind dafür bekannt, sehr stille Hunde zu sein, was sie zu einer guten Wahl für Stadtbewohner macht.

Tröstender Herzenshund: Hunde können tatsächlich erkennen, wenn jemand weint. Sie sind in der Lage, subtile Veränderungen im menschlichen Körpergeruch zu riechen, die darauf hinweisen, dass jemand traurig ist oder weint. Hunde können auch wunderbar Trost spenden und ihren Herzensmenschen, die gerade traurig sind, emotionale Unterstützung bieten.

Eingebauter Scheibenwischer: Im Gegensatz zu uns Menschen haben Hunde ein drittes Augenlid namens "Nickhaut", das sich seitlich über das Auge bewegt, um es zu schützen und zu befeuchten. Diese Nickhaut ist bei vielen Hunderassen sichtbar, besonders, wenn der Hund schläft oder sehr entspannt ist.

Keep Smiling: Hunde können in Gesichtern lesen und die Stimmung ihrer Herzensmenschen erkennen. Einige Vierbeiner können sogar lächeln, was sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit von uns Menschen abgeschaut haben.

Gib Pfötchen: Im Gegensatz zu uns Menschen schwitzen Hunde nicht über die Haut. Sie haben Schweißdrüsen nur an ihren Pfoten, so dass sie überschüssige Körperwärme durch das Hecheln abgeben müssen. Dennoch haben Hunde keine „Käsepfoten“, der natürliche Geruch von Hundepfoten erinnert angenehm an Popcorn/Mais, was bestimmten Hefepilzen und Bakterien geschuldet ist, die zwischen den Hundezehen leben.

Ohren wie Antennen: Hunde haben 17 Muskeln in ihren Ohren, die es ihnen ermöglichen, ihre Ohren unabhängig voneinander zu bewegen und Geräusche aus verschiedenen Richtungen zu lokalisieren. (Das muss man erstmal nachmachen können!)

Gesucht wird … : Attraktiver Mann mit Hund? Hunde scheinen Menschen einander näher zu bringen! Eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab, dass Frauen Männer mit Hunden als attraktiver und fürsorglicher wahrnehmen als Männer ohne Hunde. Eine andere Studie aus dem Jahr 2018 zeigte auf, dass Frauen Männer mit Hunden als besonders attraktiv und vertrauenswürdig wahrnehmen – im Gegensatz zu hundelosen Männern. In jedem Fall findet man über Freund Fellnase schneller ins Gespräch!

Liebeslied für den Hund: Cat Stevens sang 1967 auf seinem Album “Matthew & Son: „I love my dog as much as I love you, but you may fade, my dog will always come through.”

Unterwegs mit den Öffentlichen: Es gibt tatsächlich eine Gruppe von Hunden in Moskau, die gelernt haben, mit der U-Bahn zu fahren. Diese Hunde sind bekannt als "Metro Dogs" oder "U-Bahn-Hunde" und haben im Laufe der Jahre eine erstaunliche Fähigkeit entwickelt, sich in der Stadt zurechtzufinden. Die cleveren Fellnasen haben herausgefunden, wie man die U-Bahn nutzt, um zu verschiedenen Orten in der Stadt zu gelangen, und reisen oft allein oder in Gruppen. Sie nutzen die Rolltreppen, um zu den Bahnsteigen der U-Bahn-Stationen zu gelangen und warten dann auf Züge, die sie zu ihrem Ziel bringen. Die Moskauer Behörden lassen sie gewähren, da die Hunde keine Bedrohung darstellen und von den Passanten oft bewundert werden.

Magnetismus: Einige Studien haben gezeigt, dass Hunde einen natürlichen Kompass haben und in der Lage sind, den Magnetismus der Erde zu spüren. Dies hilft ihnen bei der Orientierung; insbesondere, wenn sie sich in unbekanntem Gelände bewegen.

Einige Hunderekorde

Der älteste Hund, der jemals gelebt hat (und noch lebt), ist ein Rafeiro do Alentejo mit Namen Bobi. Der rüstige Hundesenior ist stolze 30 Jahre alt und lebt als Familienhund inmitten seiner Herzensmenschen an der Westküste von Portugal. Bobi ist ein sehr freundliches, soziales Tier und auch mit Katzen befreundet.

Die windschnittigen Greyhounds sind die schnellste Hunderasse und können Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h erreichen.

Der größte Hund der Welt ist derzeit George, eine Deutsche Dogge aus den USA. Der stattliche Rüde ist 1,09 Meter hoch und satte 2,2 Meter lang. Mit seinen 111 kg Gewicht könnte es beim Kuscheln auf dem Sofa ziemlich anstrengend werden …

Der kleinste Hund der Welt hingegen ist eine Chihuahua-Dame namens Milly aus Puerto Rico; mit ihrer Größe von gerade einmal 9,65 cm (Ihr habt richtig gelesen!) passt sie zum Kuscheln und Dösen bequem auf jede Schulter.

Dalmatiner-Welpen kommen übrigens komplett weiß auf die Welt und bilden ihre typischen Flecken erst später aus!

Der Hund als ideales Heizkissen im Winter: Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39 °C. Da darf Freund Fellnase doch sehr gerne mit aufs Sofa, z. B. als kuscheliger Fußwärmer beim Buchlesen oder Fernsehen!

Laut Statistik sollen 45 Prozent aller Hunde im Bett ihrer Herzensmenschen schlafen. Falls dein Hund zur Kategorie „Platz- und Deckenklauer“ in der Nacht gehört, empfehlen wir dir inständig eines unserer fantastischen Hundebetten mit Kuscheldecke!

Last but not least, das gibts wohl only in America: Ein Golden Retriever mit Name Max Müller ist Bürgermeister des beschaulichen Städtchens Idyllwild im sonnigen Kalifornien.

Die Welt der Hunde ist einfach kurios! 😊

Kennt Ihr auch interessante Fakten über Hunde? Postet gerne einen Kommentar, wir würden uns freuen!

Herzlichst
Zora und Lea

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